DIEzahnärzte0511
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30659 Hannover
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Parodontitits

Bei Erwachsenen ist die Parodontitis der Hauptgrund für Zahnverlust.

Bei dieser Zahnbetterkrankung wird der Knochen durch Entzündungsprozesse um den Zahn herum abgebaut. 80 Prozent der über 35-Jährigen leiden an einer Parodontitis.

Durch eine möglichst frühzeitige Diagnostik und Behandlung können wir das Fortschreiten dieser Erkrankung eindämmen.

Ursachen der Parodontitis

Die Parodontitis wird durch Bakterien verursacht, die sich im sogenannten Biofilm (Plaque, Zahnbelag) zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Wenn dieser nicht entfernt wird, bildet er einen harten Belag (Zahnstein).

Das Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken, steigt unter anderem durch:

  • unzureichende Mundhygiene
  • Rauchen
  • Diabetes und andere hormonelle Veränderungen
  • Übergewicht
  • Stress

Anzeichen einer Parodontitis

  • Zahnfleischbluten beim Putzen

  • Rotes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch

  • Zahnfleisch, das sich von den Zähnen zurückgezogen hat

  • Mundgeruch oder unangenehmer Geschmack im Mund

  • Zahnlockerungen

  • Austritt von Eiter aus den Zahnfleischtaschen


Mögliche Risiken

  • Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen

  • Lungenentzündungen

  • Unfruchtbarkeit, Früh- und Fehlgeburten

  • Diabetes

  • Infektionen an künstlichen Gelenken


Unser Behandlungskonzept

1. Vorbehandlungsphase:

  • Bestimmung von Schweregrad und Fortschreiten der Erkrankung mittels Blutungstests, Parodontalstatus und Röntgenaufnahmen. Eine zusätzliche mikrobiologische Bestimmung der Taschenbakterien dient ebenfalls der Diagnostik.
  • Professionelle Zahnreinigung und eingehende Unterweisung in die häusliche Mundhygiene. Dies kann bereits deutlich zu einer Reduzierung des Entzündungsgrades des Zahnfleisches beitragen
  • Anregung zur Verhaltensänderung, z.B. Einstellen des Rauchens und Ernährungsumstellung 

2. Die eigentliche Parodontitisbehandlung findet unter örtlicher Betäubung statt.

  • Sie beinhaltet die intensive Reinigung der Zahnfleischtaschen mit Handinstrumenten, Ultraschall und anderen Geräten. Unterstützend kann ein Laser angewendet werden und/oder die Einnahme von Antibiotika erforderlich sein.
  • In speziellen Fällen kann ein chirurgisches Vorgehen mit Versorgung von Knochendefekten erfolgen, um eine Ausheilung des Gewebes im Zahnwurzelbereich zu erzielen.
  • Nach zwei bis drei Wochen erfolgt abschließend eine Politur der Zahnoberflächen und Inspektion der Zahnfleischtaschen mit Festlegung des ersten Recall-Termins.

3. Nachsorge und Sicherstellung des Behandlungsresultats:

  • Um ein Wiederauftreten der Parodontalerkrankung zu verhindern, sind regelmäßige Professionelle Zahnreinigungen (PZR) ebenso notwendig wie die frühzeitige Erkennung und Besprechung von Problemstellen.

Daher sind engmaschige Kontrolluntersuchungen in Verbindung mit der Professionellen Zahnreinigung (je nach Grad der Parodontitis zwei bis vier Sitzungen im Jahr) unerlässlich.

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